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Ab Januar 2006: Jeden Mittwoch von 20-21 Uhr auf Rautemusik.fm
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Schweden: Neue Berichte & Fotos von Nina
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Darauf freut man sich neun Jahre
Es war der 30.06.1998, ein Montag Abend gegen 22:00 Uhr, als etwa 80
dunkle Gestalten Richtung Gymnasium Johanneum unterwegs waren, nicht
aber um etwa eine Nacht-AG zu besuchen oder unbedingt nach einer
bestimmten Formel, die nicht aus dem Kopf geht, zu fragen, sondern um
die Nacht in der Schule mit gewissen Tätigkeiten zu verbringen.
Diese Tätigkeiten lassen sich auf ganz einfache Art definieren:
Es geht darum, am nächsten Morgen den Schülern, die noch
auf Ihr Abitur mit dem Abschlußzeugnis warten (mindestens)
zwei Freistunden zu verschaffen.
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Dies sollte durch verschiedene Aktionen bewerkstelligt werden:
Zum einen wurden die beiden Eingänge der Aula mit (z.T.
wassergefüllten) Luftballons zugemacht, davor Tische und
Blumenkästen gestellt, um jegliches schnelles Durchkommen zu
vermeiden. Weiterhin wurde das Lehrerzimmer entrümpelt, d.h
Tische und Sessel entfernt und die bereitgestellten Kaffeetassen
zu einem herrlichen "Abi '98" zusammengetragen. Weiterhin
schrieb man jedem Lehrer persönliche Nachrichten an sein Fach.
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Einige fanden die ganze Nacht über keine Ruhe und beschäftigten
sich mit dem Konsum verschiedener Flüssigkeiten oder verwickelten
sich in irgendein laufendes Gespräch. Für andere war die Nacht
dann doch zu lang, und fuhren nach Hause, um wenigstens ein wenig zu schlafen
(Anmerkung: Hätte manchem bestimmt nicht geschadet). Um halb
fünf war es dann aber mit der Dunkelheit der Nacht vorbei und die ersten
Sonnenstrahlen kitzelten uns in der Nase und ließen keine Ruhe, bis wir
mit dem Aufbau im Freien begannen.
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Leider waren wir so ungeschickt und brachten das benötigte Equipment
nicht rechtzeitig zur Tür nach draußen, so daß wir alles
durch's Fenster hieven mußten. An dieser Stelle wäre A.B.
zu nennen (leider liegt uns kein Foto vor), die zusammen mit einem Tisch
in den Hecken vor dem Schulgebäude landete (Ist wieder alles
abgeheilt?!?). So gegen fünf Uhr war dann auch die Musikanlage im
vollem Umfang betriebsbereit und so manch Internatler (damals gab es noch ein
Internat am Johanneum) war um seinen Schlaf gebracht.
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So gegen 7:15 Uhr füllte sich dann langsam der Schulhof, auf dem durch
laute Musik die Stimmung angeheizt wurde. 7:45 Uhr: Unterrichtsbeginn,
pünktlich wie eine Lehrkraft begann unser Moderator Nico Sattler mit
der Kundgebung des Programmes. Durch einen glücklichen Zufall war es
uns möglich, das gesamte Schulgelände mit der Durchsagen-Anlage
zu beschallen, d.h. in keinem Saal konnte unterrichtet werden.
(Gerüchten zufolge kappte ein williger Ch-Lehrer namens K.S. den
Lautsprecher, um mit einer 10er-Klasse eine Arbeit zu schreiben).
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Unterdessen wurde auf dem Schulhof an alle kostenlos Kuchen und Tee
verteilt. (Abiturienten sind doch zu etwas fähig; Kuchen backen
zählt doch zu den Grundkenntnissen in gewissen GK's, gell G.S.).
Untermalt von aktuellen Songs und den besten Sommerhits der letzten
Jahre begannen dann unsere Lehrerspiele: Zu Beginn erhielt Pater Gahlen
die Aufgabe, ein Sonett (für alle Deutsch-Grundkursler: Ein Sonnet
ist eine spezielle Gedichtform - und keine Backform) über die guten
Seiten der Abiturienten zu schreiben und vorzutragen.
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Danach ging's auf nach Rom, genauer gesagt, spielte man die Reise zum
Giolitti, dem bekannten Eislokal; es spielten Tutoren gegen Kurssprecher
(oder deren Vertreter). Man begann mit fetziger Musik von Lucilectric
"Meine Bildung habe ich aus dem Fernsehen". Natürlich
gewannen bei diesem Spiel die Abiturienten, denn verantwortlich für
die Musikpausen und somit den Entscheid über das Ausscheiden
bestimmter Personen zeichnetete sich Eric B. mit perfektem Blick auf
das Spielgeschehen. Selbst der starke Herr Klär schaffte es nicht
gegen uns!!!
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Weitere Spiele bestanden darin, Tiere pantominisch zu erkennen, oder
Handtücher möglichst weit zu werfen (siehe Bild rechts).
Mit der Zeit konnten wir den Klassen 5-12 ein kurzweiliges Programm bieten,
das sich durch spontane Tanzeinlagen oder kurzfristig angesetzte
Gesangsstücke ("Guildo hat Euch lieb") auszeichnete!
Dabei schaffte es Nico zwischenzeitlich immer wieder, mit seinen spitzen
Bemerkungen die Lehrer zu necken, aber auch manche zu ermutigen, bei
unserem wirklich "kindischen" Spielen mitzumachen.
Gefehlt hat eigentlich nur noch "Topfschlagen".
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Besonderer Höhepunkt waren die "Zwei Leute - drei
Beine"-Spiele oder aber der Limbodance zur speziellen Musik:
Die "besten" Beispiele zeigen wir Euch hier exclusiv in
fünf Bildern - eine Augenweide. Natürlich traten auch hier mal
wieder Lehrer gegen Abiturienten an und - da die Stange von Sven H.
und Christian F. gehalten wurde - haben auch hier die Lehrer den
kürzeren, oder sollten wir besser sagen, den tieferen gezogen.
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Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer Vormittag.
Ein Dank noch mal an alle, vor allem an die Lehrer, ohne die alles nur halb
so viel Spaß gemacht hätte. Danke!
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