Abitur 1998 am Johanneum in Homburg Abitur 1998 - Johanneum Homburg
24.05.2019
Abistreich am 30. Juni 1998
 
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Darauf freut man sich neun Jahre

Es war der 30.06.1998, ein Montag Abend gegen 22:00 Uhr, als etwa 80 dunkle Gestalten Richtung Gymnasium Johanneum unterwegs waren, nicht aber um etwa eine Nacht-AG zu besuchen oder unbedingt nach einer bestimmten Formel, die nicht aus dem Kopf geht, zu fragen, sondern um die Nacht in der Schule mit gewissen Tätigkeiten zu verbringen. Diese Tätigkeiten lassen sich auf ganz einfache Art definieren: Es geht darum, am nächsten Morgen den Schülern, die noch auf Ihr Abitur mit dem Abschlußzeugnis warten (mindestens) zwei Freistunden zu verschaffen.

Matthias Schock - mehr Luft?

Dies sollte durch verschiedene Aktionen bewerkstelligt werden: Zum einen wurden die beiden Eingänge der Aula mit (z.T. wassergefüllten) Luftballons zugemacht, davor Tische und Blumenkästen gestellt, um jegliches schnelles Durchkommen zu vermeiden. Weiterhin wurde das Lehrerzimmer entrümpelt, d.h Tische und Sessel entfernt und die bereitgestellten Kaffeetassen zu einem herrlichen "Abi '98" zusammengetragen. Weiterhin schrieb man jedem Lehrer persönliche Nachrichten an sein Fach.


Einige fanden die ganze Nacht über keine Ruhe und beschäftigten sich mit dem Konsum verschiedener Flüssigkeiten oder verwickelten sich in irgendein laufendes Gespräch. Für andere war die Nacht dann doch zu lang, und fuhren nach Hause, um wenigstens ein wenig zu schlafen (Anmerkung: Hätte manchem bestimmt nicht geschadet). Um halb fünf war es dann aber mit der Dunkelheit der Nacht vorbei und die ersten Sonnenstrahlen kitzelten uns in der Nase und ließen keine Ruhe, bis wir mit dem Aufbau im Freien begannen.

Michael Holzer

Stimmung unter den ersten Zuschauern

Leider waren wir so ungeschickt und brachten das benötigte Equipment nicht rechtzeitig zur Tür nach draußen, so daß wir alles durch's Fenster hieven mußten. An dieser Stelle wäre A.B. zu nennen (leider liegt uns kein Foto vor), die zusammen mit einem Tisch in den Hecken vor dem Schulgebäude landete (Ist wieder alles abgeheilt?!?). So gegen fünf Uhr war dann auch die Musikanlage im vollem Umfang betriebsbereit und so manch Internatler (damals gab es noch ein Internat am Johanneum) war um seinen Schlaf gebracht.


Stimmung unter den ersten Zuschauern

So gegen 7:15 Uhr füllte sich dann langsam der Schulhof, auf dem durch laute Musik die Stimmung angeheizt wurde. 7:45 Uhr: Unterrichtsbeginn, pünktlich wie eine Lehrkraft begann unser Moderator Nico Sattler mit der Kundgebung des Programmes. Durch einen glücklichen Zufall war es uns möglich, das gesamte Schulgelände mit der Durchsagen-Anlage zu beschallen, d.h. in keinem Saal konnte unterrichtet werden. (Gerüchten zufolge kappte ein williger Ch-Lehrer namens K.S. den Lautsprecher, um mit einer 10er-Klasse eine Arbeit zu schreiben).


Unterdessen wurde auf dem Schulhof an alle kostenlos Kuchen und Tee verteilt. (Abiturienten sind doch zu etwas fähig; Kuchen backen zählt doch zu den Grundkenntnissen in gewissen GK's, gell G.S.). Untermalt von aktuellen Songs und den besten Sommerhits der letzten Jahre begannen dann unsere Lehrerspiele: Zu Beginn erhielt Pater Gahlen die Aufgabe, ein Sonett (für alle Deutsch-Grundkursler: Ein Sonnet ist eine spezielle Gedichtform - und keine Backform) über die guten Seiten der Abiturienten zu schreiben und vorzutragen.

Pater Gahlen beim Vortrag seines Sonett

Die Reise zum Giolitti

Danach ging's auf nach Rom, genauer gesagt, spielte man die Reise zum Giolitti, dem bekannten Eislokal; es spielten Tutoren gegen Kurssprecher (oder deren Vertreter). Man begann mit fetziger Musik von Lucilectric "Meine Bildung habe ich aus dem Fernsehen". Natürlich gewannen bei diesem Spiel die Abiturienten, denn verantwortlich für die Musikpausen und somit den Entscheid über das Ausscheiden bestimmter Personen zeichnetete sich Eric B. mit perfektem Blick auf das Spielgeschehen. Selbst der starke Herr Klär schaffte es nicht gegen uns!!!


Weitere Spiele bestanden darin, Tiere pantominisch zu erkennen, oder Handtücher möglichst weit zu werfen (siehe Bild rechts). Mit der Zeit konnten wir den Klassen 5-12 ein kurzweiliges Programm bieten, das sich durch spontane Tanzeinlagen oder kurzfristig angesetzte Gesangsstücke ("Guildo hat Euch lieb") auszeichnete! Dabei schaffte es Nico zwischenzeitlich immer wieder, mit seinen spitzen Bemerkungen die Lehrer zu necken, aber auch manche zu ermutigen, bei unserem wirklich "kindischen" Spielen mitzumachen. Gefehlt hat eigentlich nur noch "Topfschlagen".

Maria Spengler bei unseren Aktionsspielen

Zwei Leute mit drei Beinen

Besonderer Höhepunkt waren die "Zwei Leute - drei Beine"-Spiele oder aber der Limbodance zur speziellen Musik: Die "besten" Beispiele zeigen wir Euch hier exclusiv in fünf Bildern - eine Augenweide. Natürlich traten auch hier mal wieder Lehrer gegen Abiturienten an und - da die Stange von Sven H. und Christian F. gehalten wurde - haben auch hier die Lehrer den kürzeren, oder sollten wir besser sagen, den tieferen gezogen.

Frau Philippi zum ersten Herr Maus unter der Stange Herr Krebs will es auch mal versuchen Er lärnt was für's Lääwe

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer Vormittag. Ein Dank noch mal an alle, vor allem an die Lehrer, ohne die alles nur halb so viel Spaß gemacht hätte. Danke!

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  Letzte Aktualisierung: 02.02.2003 - 12:15.57